Plasma fuer medicin und die industrie
Plasma fuer medicin und die industrie

Was ist Blutplasma und ionisiertes Plasma?

Das Blut im menschlichen Körper besteht aus drei großen Bestandteilen. Unter einem Mikroskop entdeckt man im Blut die roten Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und Blutplättchen, alles zusammen bilden rund 45 % des Blutes. Ein Teil ist das flüssige Blutplasma, welches aus ungefähr 90 % Wasser besteht. Die anderen zehn Prozent bestehen aus gelösten Resten, welche unter anderem Blutproteine, Harnstoffe oder andere anorganische Elektrolyte enthalten. Bei einer Verletzung kommt Blut mit Sauerstoff in Verbindung und gerinnt. Verhindert man diese Gerinnung (durch z. B. Natriumcitrat) und zentrifugiert man das Blut trennt sich das Plasma von den anderen Bestandteilen. Durch die Zentrifugation sind die Erythrozyten (roten Blutkörperchen), Thrombozyten (weiße Blutkörperchen) und Leukozyten (Blutzellen) von dem Plasma getrennt worden. Allerdings sind noch alle Gerinnungsfaktoren enthalten, wie beim Ausgangsmaterial. Wie hoch ist das Verhältnis Blutplasma zum Gesamtvolumen? Bei Männern liegt der Anteil zwischen 50 und 60 % und bei Frauen liegt die Spanne bei 50 bis 70 %. Zum Körpergewicht des Menschen besitzt es einen Anteil von ca. fünf Prozent, was bei einem Gewicht von 70 kg 3,5 Liter entsprechen würde.

Welcher Arbeit kommt das Plasma nach?

Es transportiert Lipide, Hormone, Glukose, Stoffwechselprodukte, Gerinnungsfaktoren, Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid. Zum anderen speichert es Gerinnungsfaktoren und den Proteingehalt, dieser ist absolut lebenswichtig für die Aufrechterhaltung des kolloidosmotischen Drucks im Blut. Viele Menschen spenden heute auch Plasma, mit bloßen Augen wirkt es gelb im Reagenzglas. Wenn es jedoch verfettet ist, dann sieht es milchig weiß aus und wird als lipämisch betitelt. Der Nachteil liegt dann darin, dass es nicht zur Transfusion freigegeben werden kann. Der Spender besitzt möglicherweise ein Problem beim Fettstoffwechsel oder er aß vorher zu fettig. Die andere Variante ist, wenn das Blutplasma rötlich aussieht, dann sind rote Blutkörperchen geplatzt und es wird als hämolytisch bezeichnet.

Was versteckt sich hinter dem Wort Blutplasmaspiegel?

Es existieren mehrere Namen dafür: Blutspiegel, Plasmakonzentration oder auch Plasmaspiegel. Mit diesem Spiegel bezeichnet man in der Medizin die messbare Konzentration von körpereigenen oder körperfremden Substanzen, z. B. Blutzucker oder Arzneistoffe. Dabei taucht zusätzlich noch ein neuer Name auf, Serumspiegel, der beschreibt den Stoffgehalt im Blutserum. Diese Substanzen müssen bei einigen Menschen, wie Diabetikern regelmäßig geprüft werden, und so gibt es Normalbereiche und Abweichungen davon. Gemäß bestimmten Regulationsmechanismen wurden diese normalen Bereiche, von der Wissenschaft, festgelegt.

Warum kann von ionisiertes Plasma gesprochen werden?

plasma lichtDas Wort Plasma stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Gebilde. Physikalisch gesehen ist es ein Teilchengemisch, aus neutralen und geladenen Teilchen (ionisiertes Plasma). Der Plasmazustand weist teilweise geladene Komponenten auf, wie Ionen und Elektronen. Irving Langmuir stellte, im Jahre 1928, fest, dass eine weitere Energiezufuhr einen gasförmigen Aggregatzustand erzeugen kann, sodass sich der Plasmazustand ändert.

Grundsätzlich ist Plasma ein hell leuchtendes Gas. Fast 100 % der sichtbaren Materie im ganzen Universum besteht aus Plasma, auch die Sonne. Wird Energie zugeführt, ändert sich der Aggregatzustand, so wird aus fest flüssig und aus flüssig wird gasförmig. Wird das Gas noch weiter behandelt, so wird es ionisiert und verwandelt sich in den energiereichen vierten Aggregatzustand. Anfang der 90er Jahre ging die Technik so weit, dass kaltes Plasma erzeugt werden konnte. Das bedeutet, dass einzelne Atome in dem Gasgemisch durch die Zufuhr an elektrischer Energie erhitzt werden können. Dieser Fortschritt ist heute für die Medizin nicht mehr wegzudenken. Das Institut für Industrie und Oberflächentechnik ist dankbar für dieses kleine handliche Gerät. Wunden können damit hervorragend behandelt werden.

Was bedeutet das für die Medizin?

menschlichen koerper
Plasma und Medizin

Durch kleine Noppen liegt das Gerät nicht direkt auf der Haut auf, es bleibt ein kleiner Luftspalt. Die Luft wird durch Stromzufuhr in dieses Plasma verwandelt. Es entstehen Sauerstoffradikale und UV-Licht. Dort kann das „kalte Plasma“ arbeiten. Es kann Bakterien und Pilze abtöten, schwere chronische Wunden können damit behandelt werden. So sind die Horror-Krankenhauskeime keine Bedrohung mehr. Die elektrischen Felder stimulieren die Zellen, so wird die Durchblutung gefördert. Das wiederum erhöht die Sauerstoffzufuhr in der Haut und langsam kann sich das Gewebe regenerieren. Einigen Patienten konnte damit super geholfen werden. Es soll auch zum Einsatz bei Neurodermitis Patienten kommen.
Doch Plasma findet nicht nur in der Wundheilung Anwendung. Mehr wissen hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Blutplasma

 

  • 1. Grundsätzlich in der Medizin, spezifisch bei Hautproblemen, endoskopischen Koagulation usw
  • 2. Solartechnik
  • 3. Hygienetechnik
  • 4. Oberflächentechnik

Dabei spricht man allerdings nicht von einem kalten Plasma.

Medizin

Wenn wir allerdings bei der Medizin bleiben kann kaltes Plasma viele Vorteile mit sich bringen, für den Patienten sowie für den Mediziner. Von welchen Vorteilen sprechen wir hier? Mediziner!

  • 1. Höchste Effektivität gegen Erreger und Keime, sogar der multi-resistenten Bakterien (ESBL, MRSA, VRE).
  • 2. Schnelle und sichere Wirkungsweise
  • 3. Gute Behandlungserfolge bei chronischen Wunden und Hautkrankheiten, die durch Erreger ausgelöst werden.
  • 4. Ein innovativer Einsatz bei jeglichen Therapien.
  • 5. Die Therapie kann gut delegiert werden, denn es funktioniert mit einer leichten Bedienbarkeit.
  • 6. Bei Patienten ist es sehr beliebt.

Patient

  • 1. Eine Schmerzfreie Anwendung
  • 2. Kurze Behandlungsphasen
  • 3. Hohe Wirksamkeit
  • 4. Gute Erfolge bei chronischen Wunden
  • 5. Schnelle Wundheilung
  • 6. Schmerzlindernd, weniger Juckreiz
  • 7. Keine Nebenwirkungen

Wie wirkt Kaltplasma?

Dem Gas muss Energie zugeführt werden, Argon, dann entsteht ein physikalisches Plasma. Mit Temperaturen von 70 Grad Celsius benutzt die Medizin es schon über Jahre hinweg. Doch das kalte Plasma weist nur Temperaturen von 30 Grad Celsius auf, das ist eine Neuerung. Der menschliche Körper nimmt also gar keinen Unterschied zwischen dem Plasma und der körpereigenen Temperatur wahr. Nicht nur die Temperatur ist entscheidend, zusätzlich werden noch UV-Strahlung und Elektro benutzt.

blutplasma und menschlisches blut
Blutplasma versus plasmaveranwendung in die Industrie

Möchte man sich das bildlich vorstellen, befindet sich ein großer Kreis in der Mitte. Dieser Kreis steht für das an sich. Dann sind sechs kleine Kreise drum herum zu sehen. Wofür stehen diese? Nummer eins für: angeregte Spezies, Nummer zwei für: Ionen und Elektronen, Nummer drei für: Wärmestrahlung, Nummer vier für: UV-Strahlung, Nummer fünf für: sichtbares Licht (welches entsteht) und Nummer sechs für: elektromagnetische Felder. Alle diese Bestandteile wirken auf die Zellen im menschlichen Körper ein und beeinflussen die DNA, Proteine und die Zellwand/Zellmembran. Der Körper wird angeregt, seine eigene Wundheilung wieder in den Schwung zu bringen.

Fazit

Die Wissenschaft ist immer im Einsatz und entdeckt fortlaufend neue Verfahrensweisen. Sie macht sich alte Kenntnisse zu eigen und nutzt diese durch Weiterentwicklung für neue Dinge. So profitieren alle Menschen davon. Durch eine hohe Zahl von Patienten die diese neuen Techniken nutzen kann geklärt werden, wie es noch besser helfen kann oder wie der Prozess verkürzt werden kann.

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